11.01.2013
Krisenpolitik spaltet Europa

Seit 2009 hat die Krise Europa, die USA und Japan im Griff. Das Hin und Her der politischen Entscheidungsträger hat den Euroraum destabilisiert. Während manche mehr "Flexibilisierung" und eine rigide Kürzungspolitik befürworten, sprechen sich andere für den Kurswechsel zu einer nachfrageorientierten Wachstumspolitik aus.

Teufelskreis der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise. (zum Vergrößern anklicken)

Die IG Metall unterstützt den Erhalt, die Stärkung und die Weiterentwicklung der Währungsunion. Nur eine ökologisch und sozial nachhaltige Wachstumspolitik kann aus der Krise führen. Das Ziel ist ein solidarisch vereintes und demokratisch legitimiertes Europa.

Die Finanzkrise traf die Europäische Währungsunion, ohne dass die EU über Instrumente verfügt, um darauf reagieren zu können. So mussten aus dem Stand Rettungsmaßnahmen entworfen werden. Diese sind nur zögerlich umgesetzt worden. Die den Krisenländern verordneten Kürzungsprogramme verschärften die Rezession. Der Teufelskreis zwischen Banken-, Staatsschulden- und makroökonomischen Krisen muss durchbrochen werden.

Mit den ersten Rettungsmaßnahmen wurde klar, dass eine Lösung der komplexen Krisenursachen einen umfassenden Umbau europäischer Verträge und Institutionen erfordern würde. Dieser Prozess muss zu einer besser koordinierten Wirtschaftspolitik führen.


Die aktuellen "Wirtschaftspolitischen Informationen" der IG Metall (Download als PDF siehe Dateien) erklären, was falsch läuft in Europa und wie die Krise überwunden werden kann.

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