13.05.2011
Atomkraft: Schluss!

Angesichts des näherrückenden Ende des Atomkraft-Moratoriums der Bundesregierung finden am 28. Mai nochmals bundesweit Demonstrationen für den Ausstieg aus Atomkraft statt. Die IG Metall hat sich den zahlreichen Initiatoren auf vielen Ebenen angeschlossen und ruft ihre Mitglieder bundesweit zur Teilnahme auf.

Atomenergie ohne Zukunft

Mit der gemeinsamen Aktion einer Vielzahl von Organisationen und Institutionen soll am 28. Mai ein eindeutiges Signal an die Politik gesendet werden: Wir wollen die Energiewende - Atomenergie hat keine Zukunft!

25 Jahre nach dem Super-Gau in Tschernobyl bestätigen die Ereignisse in Fukushima die Auffassung, dass Atomkraft eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt. Der Aufruf der IG Metall (Download als PDF siehe unten) fasst zusammen: Das Risiko bleibt. Atomenergie ist nicht beherrschbar.

Keine Politik gegen die Mehrheit

Die Politik ist daher aufgefordert, keine Energiepolitik gegen die Mehrheit der Bevölkerung zu machen, sondern ein Atomausstiegsgesetz vorzulegen, in dem die schnellstmögliche Abschaltung aller Kernkraftwerke festgeschrieben wird. Außerdem ist sicherzustellen, dass überaltete Meiler abgeschaltet bleiben.

Weg zur Energiewende: Für Innovation ...

Statt dessen soll ein Weg zur Energiewende eingeschlagen werden. Er führt über Investitionen in Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und einen ökologisch nachhaltigen Umbau unserer Industrien. Als Brücke dienen auch effiziente Gas- und Kohlekraftwerke. Die Politik muss dafür die Rahmenbedingungen gestalten und so auch Investitionssicherheit für den Industriestandort Deutschland schaffen. Die Energiewende wird so zum nachhaltigen Innovationsprojekt der industriellen Moderne.

... und soziale Nachhaltigkeit

Zu guter Letzt brauchen in diesem Prozess auch die betroffenen Beschäftigten brauchen Sicherheit für ihre Zukunft. Die Stilllegung vorhandener AKWs darf nicht auf ihrem Rücken ; in den Betrieben der erneuerbaren Energie sind Tarifverträge auf Branchenniveau und Mitbestimmung abzusichern. So wird die Energiewende zu einem sozialen Nachhaltigkeitsprojekt.

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