25.03.2021
IG Metall nimmt morgen BMW und Autozulieferer in die Mangel

PM 36 | Gewerkschaft erhöht mit verschärften Warnstreiks Druck auf Arbeitgeber – Horn: „Wir hoffen, die Arbeitgeber verstehen die Signale der Beschäftigten.“

Zum Ende der vierten Woche verschärft die IG Metall ihre Warnstreiks in Bayern und erhöht so den Druck auf die Arbeitgeber in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie. Dabei nimmt die IG Metall insbesondere BMW und die Autozulieferer in die Mangel. In allen bayerischen BMW-Werken werden morgen die Spätschichten zwei Stunden früher ihre Arbeit beenden: in München, Dingolfing, Landshut, Regensburg und Wackersdorf. Auch bei zahlreichen Autozulieferern und Kontraktlogistikern treten die Beschäftigten morgen in Warnstreiks, unter anderen an mehreren Standorten von Bosch und ZF sowie bei Schaeffler, Mann + Hummel und Magna.

Ein besonderer regionaler Schwerpunkt ist Westmittelfranken. Dort gehen die Beschäftigten von acht Betrieben zeitgleich in Warnstreiks und senden Delegationen zu einer gemeinsamen Kundgebung in Neuhof an der Zenn.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: „Wir hoffen, die Arbeitgeber verstehen die Signale der Beschäftigten. Die Menschen verlangen eine finanzielle Beteiligung an der wirtschaftlichen Erholung und Sicherheit für ihre Arbeitsplätze – und sie sind bereit dafür zu kämpfen.“

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gedruckt am 20.04.2021 / IG Metall Bayern online