20.02.2020
IG Metall Bayern geht in vorgezogene Tarifverhandlungen für ein Zukunftspaket

PM 5 / Horn: „Arbeitgeber können nun zeigen, dass sie ernsthaft gewillt sind, Lösungen zu finden.“ – „Wir wollen die Kaufkraft stärken und den Beschäftigten Sicherheit im Wandel geben.“

Die Tarifkommission der IG Metall Bayern für die Metall- und Elektroindustrie hat heute beschlossen, mit dem Arbeitgeberverband vbm in vorgezogene Tarifverhandlungen für ein Zukunftspaket zu gehen. "Wir wollen die Kaufkraft stärken und den Beschäftigten Sicherheit im Wandel geben. Um so ein Zukunftspaket geht es in den Tarifverhandlungen", sagte Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, am heutigen Donnerstag nach der Sitzung der Tarifkommission im oberbayerischen Reichertshofen.

Die Tarifkommission hat folgende Inhalte für die Verhandlungen um ein Zukunftspaket festgelegt:

Die erste Verhandlung der IG Metall mit dem Arbeitgeberverband vbm findet am 28. Februar statt. Horn: "Es ist genug Zeit, um bis Ostern im Rahmen der Friedenspflicht zu einem Ergebnis zu kommen. Die Arbeitgeber können nun zeigen, dass sie ernsthaft gewillt sind, in vorgezogenen Tarifverhandlungen Lösungen für ein Zukunftspaket für die Sicherheit der Beschäftigten zu finden."

Die Friedenspflicht endet am 28. April um 24 Uhr. Ab 29. April sind im Rahmen einer klassischen Tarifrunde Warnstreiks möglich.

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gedruckt am 25.11.2020 / IG Metall Bayern online