16.01.2020
Harman: Stoppt den Profitgier-Plan!

Trotz Unternehmensgewinn: Autozulieferer will Standort Straubing schließen / Tarifkommission der Metall- und Elektroindustrie Bayern erklärt Solidarität mit Beschäftigten

700 Harman-Beschäftigte sind in ihrer Existenz bedroht

Die Tarifkommission der bayerischen Metall- und Elektroindustrie erklärt ihre Solidarität mit den Harman-Beschäftigten

Schockierende Nachricht für rund 700 Beschäftigte des Autozulieferers Harman in Straubing: Heute hat das Unternehmen verkündet, den Standort schließen zu wollen. Der Skandal: Das Unternehmen schreibt gute Zahlen. Trotzdem will Harman die Arbeit nach Ungarn verlagern.

IG Metall-Bezirksleiter Johann Horn verurteilt den Plan des Unternehmens: "Die IG Metall, der Betriebsrat und die Beschäftigten werden den Schließungsplan nicht kampflos hinnehmen!"

Bereits kurz nach der Verkündung des Schließungsbeschlusses durch das Unternehmen erklärte auch die Tarifkommission der bayerischen Metall- und Elektroindustrie bei ihrer Sitzung in Reichertshofen ihre Solidarität (Download unten): "Harman will das Straubinger Werk ohne Not aus reiner Profitgier schließen. Die Produktion soll an Billigstandorte verlagert werden. Wir nehmen das Unternehmen in die Pflicht, gemeinsam mit Betriebsrat und IG Metall Alternativen für den Standort und die Beschäftigten vor Ort zu erarbeiten."

 

 

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