04.12.2019
4,4 Prozent mehr Geld in zwei Stufen für Beschäftigte der Holz- und Kunststoffindustrie

PM 43 / Tarifvertrag in Bayern gilt für 23 Monate – Überproportionales Plus für Azubis

Die 4.500 Beschäftigten in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern erhalten in zwei Stufen 4,4 Prozent mehr Geld. Darauf haben sich die IG Metall und der Arbeitgeberverband in ihrem Tarifergebnis geeinigt.

Ab 1. Januar 2020 steigen die Entgelte um 2,6 Prozent, ab 1. Januar 2021 um weitere 1,8 Prozent. Für die Monate Oktober bis Dezember 2019 erhalten die Beschäftigten pauschal 150 Euro, Auszubildende 75 Euro. Die Vergütungen der Auszubildenden steigen je nach Lehrjahr überproportional zwischen 55 Euro und 100 Euro. Der Entgelt-Tarifvertrag läuft bis 31. August 2021, insgesamt 23 Monate.

Carsten Kuttnik, Verhandlungsführer der IG Metall Bayern, sagt: "Die Entgelterhöhung passt zur aktuellen wirtschaftlichen Situation. Die Beschäftigten behalten damit den Anschluss an andere vergleichbare Branchen. Mit der überproportionalen Erhöhung der Ausbildungsvergütung haben wir einen ersten Schritt getan, um die Branche attraktiver zu machen. Das ist auch dringend nötig, um dem Fachkräftemangel zu begegnen."

Bundesweit arbeiten über 180.000 Beschäftigte in der Möbelindustrie sowie in der Holz- und Kunststofffertigung.

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