07.05.2019
Kfz-Handwerk in Bayern: Erste Verhandlung endet ohne Angebot der Arbeitgeber

PM 11 / IG Metall-Verhandlungsführer Josef Brunner: "Gerade für junge Beschäftigte muss die Branche attraktiver werden."

Bei der 1. Tarifverhandlung in München begründete die IG Metall ihre Forderung (Foto: IG Metall)

Die erste Tarifverhandlung für das bayerische Kfz-Handwerk ist heute in München zu Ende gegangen, ohne dass die Arbeitgeber der IG Metall ein Angebot gemacht haben. "Es sollte im Interesse des Kfz-Handwerks liegen, sich mit einem guten Tarifabschluss für die Zukunft aufzustellen. Gerade für junge Beschäftigte muss die Branche attraktiver werden", sagte Josef Brunner, Verhandlungsführer der IG Metall Bayern, nach der Verhandlung.

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten 5 Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 140 Euro. Für die Auszubildenden fordert die IG Metall 100 Euro mehr Ausbildungsvergütung pro Lehrjahr. Somit würden niedrigere Einkommen und die Auszubildenden überproportional von der Tariferhöhung profitieren. Außerdem will die IG Metall mit den Arbeitgebern über bessere Freistellungsmöglichkeiten vor Abschlussprüfungen sprechen.

Die zweite Tarifverhandlung findet am 16. Mai ebenfalls in München statt. "Wir erwarten von den Arbeitgebern, dass sie dann ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen", so Brunner. Die Friedenspflicht endet am 31. Mai.

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