22.03.2018
Was trägt zu einem guten Betriebsklima bei?

Mit dieser Frage beschäftigten sich 83 Teilnehmer beim Gesundheitsforum an der Kritischen Akademie Inzell ein Wochenende lang in Vorträgen und Workshops.

Worauf es ankommt: Respekt, Vertrauen, Wertschätzung, Toleranz, Kommunikation, Verantwortung und Kooperation.

Akrobatikübung zum Teamabend in der Alm.

Bei der Übung „Power of Tower“ gemeinsam mit viel Fingerspitzengefühl und Geduld einen Turm bauen.

In seinem Eröffnungsvortrag zeigte der Masseur und Inhaber des Gesundheitszentrums BGL, Stephan Zurkuhlen, dass es nicht nur darauf ankommt, auf die äußeren Bedingungen zu schauen. Entscheidend ist auch der Blick nach innen, damit es dem eigenen Körper gut geht. Er zeigte, wie wichtig das innere Mikroklima ist, damit der Körper ausreichend mit allen lebenswichtigen Stoffen versorgt wird und dabei gesund bleibt. Helmut Schumacher, Heilpraktiker und systemischer Coach, erklärte den Teilnehmern wie Führungskräfte im Betrieb zu einem guten Betriebsklima beitragen können.

In Workshops erlebten die Teilnehmer, wie sie anfangs schwierig erscheinende Übungen gemeinsam im Team hervorragend meistern können. Sieben Gesundheitsreferenten aus dem Chiemgau deckten dabei die Bandbreite von Kommunikations-, Vertrauens- und Kooperationsübungen ab. „Uns ist bei unserem Programm wichtig, dass jeder auch konkret etwas aus der Veranstaltung mit nach Hause nehmen kann“, so Gebhard Schwägerl, Leiter der Kritischen Akademie.

In ihrem Vortrag zeigte Susanne Rosenegger, Gesundheitscoach aus Vachendorf, Wege auf, welchen Beitrag jeder einzelne im Team leisten kann, damit es ein wertschätzendes und von Vertrauen geprägtes Miteinander gibt. „Ein gutes Betriebsklima entsteht durch gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Vertrauen“, so Rosenegger. Ausführlich ging sie auch auf die aktuelle Aktion der IG Metall zum Thema „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ ein. Die Teilnehmer hatten im Laufe des Wochenendes die Möglichkeit, sich mit eigenen Fotos an dieser Aktion zu beteiligen und damit ein Statement gegen Rassismus zu setzen.

Das Highlight fand am Samstagabend in der Alm statt. Beim gemeinsamen Teamabend konnten die einzelnen Gruppen die einstudierten Akrobatikübungen allen Teilnehmern und Referenten vorführen. Diese wurden von tosendem Applaus und Jubel begleitet.

In den Workshops wurde beim Gesundheitsforum auf vielfältige Weise gezeigt, wie man als Team anfangs schwierig erscheinende Übungen gemeinsam lösen kann. Die Teilnehmer konnten im „Power of Tower“ mit viel Geduld und Nervenstärke einen Turm bauen. In der Übung „Spinnennetz“ musste die gesamte Gruppe von einer Seite zur anderen Seite des Netzes gelangen, ohne dies zu berühren und jeder durfte nur eine Öffnung benutzen. Dabei half den Teilnehmern, dass sie zuvor im Workshop „Vertrauen“ gelernt hatten, sich fallen und vom Team tragen zu lassen.

Das Gesundheitsforum bot vielfältige Gelegenheiten, neue Übungen auszuprobieren und diese als Team zu meistern. „Das Thema hat eine sehr positive Gruppendynamik entwickelt, die wirklich alle Teilnehmer erfasst hat. Bei allem Ernst und wichtigem Hintergrund hatten wir Spaß ohne Ende und haben das als sehr angenehm, wohltuend und befreiend empfunden. Die Workshops waren alle miteinander so lehrreich und aber auch unterhaltsam, dass wir alle Lust auf mehr haben“ schrieb eine Teilnehmerin nach dem Forum.

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