31.01.2018
IG Metall steigert morgen ganztägige Warnstreiks in Bayern

PM 35 / 31. Januar 2018: 18 Betriebe werden stillstehen – Schwerpunkt Zulieferindustrie – Wechsler: „Wir werden jetzt das Herzstück der bayerischen Industrie bestreiken.“

Am morgigen Donnerstag wird die IG Metall die ganztägigen Warnstreiks in Bayern ausweiten. In 18 Betrieben ruft die IG Metall die Beschäftigten auf, rund um die Uhr die Arbeit niederzulegen. Hinzu kommen drei Betriebe, die bereits am Mittwoch um 22 Uhr beginnen. Der Schwerpunkt liegt auf der Zulieferindustrie. So sind morgen beteiligt: fünf Werke von Bosch Rexroth in Lohr, Elchingen, Schweinfurt und Volkach, Bosch in Bamberg, Grammer in Amberg, Mahle Behr in Neustadt, Getrag in Bad Windsheim, Schaeffler und Pressmetall in Gunzenhausen, ZF Gusstechnologie und Federal Mogul in Nürnberg. In allen 18 Betrieben haben die Beschäftigten in Mitgliedervoten mit überwältigenden Mehrheiten für die Durchführung von ganztägigen Warnstreiks gestimmt.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: „Die Arbeitgeber brauchen gute Nerven. Denn wir werden jetzt das Herzstück der bayerischen Industrie bestreiken. Das Grundgesetz ermöglicht den Beschäftigten, auf diese Weise ihre gemeinsamen Interessen gegenüber den Arbeitgebern durchzusetzen. Und wir werden jetzt die Kraft dieses Verfassungsrechts entfalten.“

Jürgen Wechsler redet am morgigen Donnerstag um 7 Uhr bei KSB in Pegnitz, um 9.30 Uhr bei Hamm in Tirschenreuth und um 11 Uhr bei Siemens Healthcare in Kemnath.

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