25.01.2018
Über 200.000 Warnstreikende aus mehr als 350 Betrieben in Bayern

PM 29 / 25.01.2018: Größte Mobilisierung seit Langem – Wechsler: „Die Botschaft lautet: Wir sind bereit, für unsere Forderungen nach mehr Geld und mehr Zeit zu kämpfen.“

Heute ist die zweite Warnstreikwelle in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie zu Ende gegangen. Seit Beginn der Warnstreiks am 8. Januar haben sich in Bayern 203.579 Beschäftigte aus über 350 Betrieben beteiligt, so viele wie seit Langem nicht. Die Demonstrationsteilnehmer am Rande der ersten beiden Verhandlungen hinzugezählt, haben sich seit Beginn der Tarifrunde sogar 210.379 Beschäftigte an den Aktionen der IG Metall beteiligt.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: „Die Metallerinnen und Metaller in Bayern haben mit ihren Warnstreiks ein überwältigendes Signal an die Arbeitgeber gesendet. Die Botschaft lautet: Wir sind bereit, für unsere Forderungen nach mehr Geld und mehr Zeit zu kämpfen.“

Nach der gestrigen ergebnislosen vierten Verhandlung in Baden-Württemberg beraten heute die bezirklichen Tarifkommissionen über das weitere Vorgehen. Der IG Metall-Vorstand wird dann am Freitag darüber entscheiden.

Heute haben sich noch einmal 2.000 Warnstreikende von Airbus Helicopters, Valeo, AGCO, Fendt Caravan und Bühler Motor an einem Demozug mit anschließender Kundgebung in Donauwörth beteiligt. Bei Leistritz im oberpfälzischen Pleystein legten 90 Beschäftigte zeitweise die Arbeit nieder.

Warnstreiks am Donnerstag, 25. Januar 2018, in Bayern:

Schwaben:

Airbus Helicopters, Valeo, AGCO, Fendt Caravan, Bühler Motor in Donauwörth – 2.000 Warnstreikende

Oberpfalz

Leistritz in Pleystein – 90 Warnstreikende

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