22.01.2018
Bis jetzt über 145.000 Warnstreikende in Bayern

PM 23 / 22.01.2018: Heute 750 bei Kundgebung bei vbm-Verhandlungsführerin – 400 Azubis bei BMW Dingolfing im Warnstreik

Die IG Metall hat am heutigen Montag ihre Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie fortgesetzt. Bis zum Mittag (Stand 14:30 Uhr) haben 3.735 Beschäftigte aus 18 Betrieben zeitweise die Arbeit niedergelegt. Insgesamt hat die IG Metall heute 20 Betriebe zu Warnstreiks aufgerufen. Damit haben sich seit Beginn der Warnstreiks in Bayern am 8. Januar insgesamt 145.111 Beschäftigte beteiligt.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, warnt die Arbeitgeber vor einer weiteren Blockade der Verhandlungen und somit einer Eskalation: „Die Arbeitgeber haben noch nicht verstanden, was es bedeuten würde, wenn die IG Metall die Auseinandersetzung ausdehnt.“

Eine besondere Aktion war heute eine Kundgebung vor dem Betrieb der Verhandlungsführerin des Arbeitgeberverbandes, Warema Renkhoff SE in Marktheidenfeld, mit 750 Warnstreikenden aus vier Betrieben. Bei BMW in Dingolfing beteiligten sich 400 Azubis an einem zusätzlichen Azubi-Warnstreik.

Auszug: Warnstreiks am Montag, 22. Januar 2018, in Bayern:

Unterfranken

Warema Renkhoff SE, Warema K + M, Procter & Gamble, Hilite Germany in Marktheidenfeld – zusammen – zusammen 750 Warnstreikende

Niederbayern

BMW Dingolfing, Azubi Warnstreik – 400 Warnstreikende

Schwaben

Robert Bosch, Voith Turbo BHS Getriebe in Seifen – zusammen 600 Warnstreikende
Liebherr Aerospace in Lindenberg – 450 Warnstreikende

Oberpfalz

Kerb Konus, Preh IMA, Afag in Amberg – zusammen 500 Warnstreikende

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