18.01.2018
Metaller trotzen Arbeitgebern und Unwetter

PM 18 / 18.01.2018: Über 7.000 Warnstreikende bis Donnerstagmittag – Wechsler: „Metallerinnen und Metaller haut so schnell nichts um. Gegenwind kennen wir von den Arbeitgebern.“

Trotz Sturm und Unwetter sind auch am Donnerstag bis zum Mittag wieder rund 7.000 Beschäftigte der bayerischen Metall- und Elektroindustrie in Warnstreiks getreten. Die IG Metall hatte in insgesamt 36 Betrieben dazu aufgerufen, bis zum Mittag (Stand 14:30 Uhr) lagen die Meldungen von 32 Betrieben vor. Auch fast alle Kundgebungen unter freiem Himmel konnten wie geplant durchgeführt werden, nur wenige mussten aus Sicherheitsgründen nach innen verlegt werden. Alle Warnstreiks fanden jedoch wie vorgesehen statt.

Die größten Beteiligungen gab es bei Bosch in Ansbach mit 1.150 Warnstreikenden in Nacht- und Frühschicht sowie bei Jungheinrich in Moosburg mit 900 Warnstreikenden.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: „Metallerinnen und Metaller haut so schnell nichts um. Gegenwind kennen wir von den Arbeitgebern. Unsere Warnstreiks laufen unbeeindruckt weiter.“

Auszug: Warnstreiks am Donnerstag, 18. Januar 2018, in Bayern

Mittelfranken:

Bosch in Ansbach – 1.150 Warnstreikende

Niederbayern:

Jungheinrich in Moosburg – 900 Warnstreikende

Oberpfalz:

BMW Wackersdorf, Schnellecke Logistics, BLG Industrielogistik in Wackersdorf – zusammen 800 Warnstreikende

Unterfranken:

Brose Fahrzeugteile, Koenig & Bauer, Terex MHPS, Düker in Würzburg – zusammen 750 Warnstreikende

Schwaben:

KUKA in Augsburg – 500 Warnstreikende

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