16.01.2018
Zweite Warnstreikwelle in Bayern rollt an

PM 14 / 16.01.2018: 4.800 legen in Schweinfurt für vier Stunden die Arbeit nieder – Wechsler: „Die zweite Warnstreikwelle wird noch stärker, länger und intensiver als die erste. Die Auswirkungen auf die Produktion werden also steigen.“

Die zweite Warnstreikwelle der IG Metall in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist heute angerollt. Der Schwerpunkt lag heute in Unterfranken. Bei der größten Aktion in Schweinfurt haben 4.800 Beschäftigte aus 19 Betrieben für vier Stunden die Arbeit niedergelegt. In mehreren Demozügen sind die Metallerinnen und Metaller zu einer gemeinsamen Kundgebung gezogen. Mit dabei waren unter anderen bereits zum zweiten Mal in dieser Tarifauseinandersetzung die Großbetriebe Schaeffler, Bosch Rexroth, ZF, SKF. Dort gehen am Abend noch die Spätschichten in Warnstreiks.

Insgesamt hat die IG Metall heute 35 Betriebe zu Warnstreiks aufgerufen. Stand 14.30 Uhr liegen uns die Meldungen von 29 Betrieben vor. Demnach haben heute bis jetzt über 8.000 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Seit Beginn der Warnstreiks am 8. Januar haben sich in Bayern insgesamt 93.836 Beschäftigte beteiligt.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: „Die zweite Warnstreikwelle wird noch stärker, länger und intensiver als die erste. Die Auswirkungen auf die Produktion werden also steigen. Damit wollen wir die Arbeitgeber überzeugen, sich am Verhandlungstisch zu bewegen.“

In der gestrigen dritten Tarifverhandlung in Bayern hatten die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot vorgelegt. Die vierte Verhandlung ist für den 25. Januar angesetzt. Bis dahin wird die zweite Warnstreikwelle laufen.

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