15.01.2018
Auch am Montag über 2.000 in Bayern im Warnstreik

PM 11 / 15.01.2018: 11 Betriebe aufgerufen – Wechsler: „Wir lassen nicht zu, dass die Arbeitgeber ein Element aus unserer Forderung herausbrechen.“

Die IG Metall hat am Montag ihre Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie fortgesetzt. Die Beschäftigten in 11 Betrieben sind aufgerufen worden, zeitweise die Arbeit niederzulegen. Bis zum Mittag (Stand 14.30 Uhr) lagen die Meldungen von 10 Betrieben vor. Demnach haben sich bis jetzt 2.135 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Der Schwerpunkt liegt in der Oberpfalz.

Aufgrund der heute stattfindenden dritten Tarifverhandlung in Nürnberg hat die IG Metall für den heutigen Tag ihre Warnstreiks etwas heruntergefahren. Sollte es heute kein Ergebnis geben, wird die IG Metall morgen ihre zweite Warnstreikwelle in Bayern starten, die noch stärker sein wird als die erste Welle. In der vergangenen Woche hatten sich bereits über 83.000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt, inklusive der 5.600 Beschäftigten bei BMW Dingolfing am Freitagabend.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: „Die IG Metall wird nur einem Ergebnis zustimmen mit einer satten Entgelterhöhung, dem Anspruch der Beschäftigten auf eine befristete Arbeitszeitverkürzung und einem Entgeltzuschuss für manche Beschäftigtengruppen. Wir lassen nicht zu, dass die Arbeitgeber ein Element aus unserer Forderung herausbrechen.“

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