28.11.2017
Veränderung in Westmittelfranken

Mit neuem Personalkonzept in die Zukunft: Die IG Metall Westmittelfranken hat am 22. November in einer außerordentlichen Delegiertenversammlung grundlegende Weichen für ihre künftige Arbeit gestellt.

Reiner Gehring, Bianka Möller, Klaus-Dieter Winnerlein und Bezirksleiter Jürgen Wechsler.

Die Delegierten waren zusammengekommen, um die Bevollmächtigten der IG Metall-Geschäftsstelle Westmittelfranken neu zu wählen. Nötig wurde dies aufgrund des Rücktritts des bisherigen 1. Bevollmächtigten Reiner Gehring, der sein Amt aus aus familiären Gründen aufgeben muss. Er wird seine Tätigkeit noch bis zum 31. Dezember fortsetzen, um anschließend als politischer Sekretär die näher an seiner Heimat gelegene Geschäftsstelle der IG Metall in Schweinfurt zu unterstützen.

Als Nachfolger wählten die Delegierten mit 89,7 Prozent der Stimmen den bisherigen 2. Bevollmächtigten Klaus-Dieter Winnerlein. Als 2. Bevollmächtigte erhielt Bianka Möller, bisher Gewerkschaftssekretärin bei der Nürnberger IG Metall, überragende 95,5 Prozent der Stimmen.

Das neue Führungtsteam wird die Arbeit offiziell zum ersten Januar 2018 aufnehmen und kündigte an, die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortzuführen und weiter auszubauen. Zwei zentrale Schwerpunkte dabei sind die anstehenden Betriebsratswahlen 2018 sowie die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie. Die Durchsetzung der Forderung nach 6 Prozent mehr Geld und dem Recht auf eine verkürzte Vollzeit wird aus Sicht der IG Metall Westmittelfranken alles andere als leicht, betonte Winnerlein: "Die Arbeitgeber reagieren mit einer selten an den Tag gelegten Aggressivität auf unsere berechtigten Forderungen."

Neben der Wahl der Bevollmächtigten wurde auch das neue Personalkonzept vorgestellt, mit dem die neuen Bevollmächtigten die Geschäftsstelle zukunftssicher aufstellen wollen. Dies sieht vor, sich auch in Zukunft mit vier politischen Beschäftigten den Herausforderungen in den Betrieben zu stellen. Und diese werden nicht weniger – bei NBHX beispielsweise stehen Verhandlungen eines Haustarifvertrages an, und auch bei geobra Brandstätter kehrt nicht wirklich Ruhe ein.

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