01.06.2017
Nachtaktion von Beschäftigten im Kfz-Handwerk in München

PM 18 / 1. Juni 2017: IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld und Verbesserungen für Azubis.

Mit einer Nachtaktion haben die Beschäftigten im Kfz-Handwerk ihren Forderungen in der aktuellen Tarifrunde Nachdruck verliehen. In der Nacht auf Donnerstag versammelten sich rund 100 Beschäftigte an der BMW-Niederlassung in Garching bei München an der Schleißheimer Straße. Betriebsräte zahlreicher weiterer Kfz-Handwerksbetriebe beteiligten sich ebenfalls an der Aktion zum Ende der Friedenspflicht.

Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten, eine überproportionale Erhöhung für die Auszubildenden sowie die Verpflichtung zur Übernahme Ausgelernter für mindestens 12 Monate. In der ersten Verhandlungsrunde am 17. Mai hatten die bayerischen Arbeitgeber ein eigenes Angebot verweigert. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 27. Juni angesetzt.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: „Das Kfz-Handwerk boomt, davon müssen jetzt auch die Beschäftigten profitieren. Das gilt auch für die Auszubildenden, für die zudem sichere Perspektiven nach der Ausbildung wichtig sind. Beides müsste eigentlich auch im Interesse der Unternehmen sein. Schließlich befinden sie sich im Wettbewerb mit der Industrie um Fachkräfte.“

Anfang dieser Woche hatte das Landesamt für Statistik mitgeteilt, dass der Umsatz im bayerischen Kfz-Gewerbe im ersten Quartal 2017 um stolze 12,2 Prozent gestiegen ist. Bei den bayerischen Autohändlern und Kfz-Werkstätten sind rund 150.000 Menschen beschäftigt.


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