24.04.2017
IG Metall und Grammer-Beschäftigte protestieren gegen feindliche Übernahme

PM 12 / 24. April 2017: Über 1900 Beschäftigte an allen elf Standorten beteiligen sich am Aktionstag – Wechsler: „Eine Übernahme gegen den Willen der Beschäftigten funktioniert nicht“

Über 1900 Grammer-Beschäftigte an allen elf Standorten in Deutschland haben sich am heutigen Montag am Aktionstag der IG Metall gegen die versuchte feindliche Übernahme von Grammer durch die Hastor-Familie beteiligt. „Erfahrungen mit der Hastor-Familie zeigen, dass sie lediglich eine kurzfristige Gewinnoptimierung im Blick hat. Dadurch droht ein großer Schaden für die Kundenbeziehungen. Die IG Metall nimmt nicht hin, dass dadurch Arbeitsplätze gefährdet werden. Eine Übernahme gegen den Willen der Beschäftigten funktioniert nicht“, sagt Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern.

Die meisten Teilnehmer gab es mit zusammen über 1.100 bei den Aktionen an den vier Amberger Standorten (Haselmühl, Immenstetten, Schafhof und Konzernzentrale in Amberg). An den weiteren Standorten beteiligten sich in Hardheim 500 Beschäftigte, in Zwickau 80, in Schmölln 70, in Bremen 50, in Rastat 50, in Langenfeld 40 und in Wörth 15.

Wechsler weiter: „Alle Eigentümer müssen auf vertrauensvolle und langfristige Kundenbeziehungen setzen. Das ist in der Autozulieferbranche elementar.“

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