23.01.2017
"Kuka bleibt ein deutsches Unternehmen"

Vor gut einem halben Jahr erzeugten Übernahmepläne der chinesischen Midea für Kuka einigen Wirbel. Nicht zuletzt aufgrund einer durch die Arbeitnehmerseite erreichten Investorenvereinbarung haben sich die Gemüter mittlerweile beruhigt; jetzt bestätigen die neuen Eigner, die Arbeitsplätze "heute und morgen sichern" zu wollen.

(Bild: KUKA Aktiengesellschaft)

Im Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" betonen die beiden zuständigen chinesischen Manager, Mideas Status als privates Unternehmen ohne staatlichen Einfluss. Das auf Haushaltsgeräten und Klimaanlagen basierende Kerngeschäft wolle man angesichts eines gesättigten Marktes mit Kuka erweitern, weil "es einen enormen Nachholbedarf an Automatisierungslösungen gibt".

China ist für Automatisierung schon jetzt ein wichtiger Markt, dem riesige Wachstumspotenziale in der Zukunft vorausgesagt werden. Midea will im Zuge dieser Entwicklung aus dem Schwerpunkt der Automobilindustrie heraus neue Felder erschließen, beispielsweise in der Logistik, aber auch im Gesundheitsbereich etwa bei der Pflege: "Wenn wir diesen Markt erobern, nützt das Beschäftigten in Augsburg und China."

In Augsburg arbeiten bei Kuka derzeit rund 3.500 Menschen. Auf der eventuelle Besorgnis angesprochen versichern die Midea-Manager, sich ohne Wenn und Aber an die Investorenvereinbarung zu halten: "Kuka bleibt ein deutsches Unternehmen. [...] Wir wollen ein vorbildhaftes Beispiel für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit sein."


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