30.11.2016
Regensburg: 25.000 Mitglieder

Die IG Metall Regensburg hat im November die Schallmauer von 25.000 Mitgliedern durchbrochen. Für den Ersten Bevollmächtigten der Geschäftsstelle Jürgen Scholz ist dieser Erfolg ein klares Zeichen: "Die Beschäftigten wissen, dass sie gemeinsam in der Gewerkschaft ihre Arbeitsbedingungen und ihre Bezahlung verbessern können."

Gratulation: Der 2. Bevollmächtigte Lucki Pirner, Jürgen Wechsler, Jürgen Scholz und das neue Mitglied Bertram Nordmann.

Im Rahmen einer Delegiertenversammlung begrüßten die Regensburger Metaller Bertram Nordmann als 25.000. Mitglied. Der 31jährige begann 2013 bei BMW als Leiharbeitnehmer, wurde 2014 fest übernommen und ist heute in der Montage tätig. Bezirksleiter Jürgen Wechsler hieß ihn in der IG Metall willkommen und gratulierte der Geschäftsstelle Regensburg: "Mit mehr Mitgliedern gewinnt die IG Metall an Schlagkraft - im Betrieb, in der Tarifpolitik und in gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen für Arbeitnehmerrechte. Deshalb hilft sich jeder Beschäftigte mit seinem Eintritt in die IG Metall letztlich auch selbst."

Als derzeit wichtigstes Zukunftsthema der IG Metall bezeichnete Wechsler die Digitalisierung: "Viele Arbeitgeber wollen diesen technischen Wandel ausnutzen, um eine große Gruppe von Beschäftigten in ungesicherte und schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse abzudrängen. Aber auch in der digitalisierten Industriewelt müssen die Prinzipien unseres Sozialstaats gelten. Wir brauchen sogar einen stärkeren Sozialstaat, um die Menschen vor den Risiken der Digitalisierung zu schützen."

Deshalb gilt es, das Normalarbeitsverhältnis ebenso zu stärken wie Tarifverträge und Mitbestimmung im Betrieb. Die solidarischen Sozialsysteme müssen auch in Zukunft echte Sicherheit im Alter, vor Krankheit, vor Arbeitslosigkeit und anderen Schicksalsschlägen, betonte Wechsler: "Für die IG Metall ist klar: Industrie 4.0 braucht Arbeit 4.0 und Sozialstaat 4.0."

Die IG Metall Regensburg unterstrich ihr gesellschaftliches Engagement im Rahmen der Aktivitäten im Zusammenhang mit Flucht und Asyl durch einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für die gemeinnützige Regensburger Organisation "Sea Eye". Scholz zitierte in seiner Begründung deren Gründer Michael Buschheuer: "Menschen ertrinken zu lassen bedeutet moralisches Versagen und ist durch nichts zu rechtfertigen."

» drucken


+++ Wir sind umgezogen! +++

Seit 1. Juli 2019 erreichen Sie uns hier:

IG Metall Bezirksleitung Bayern
Werinherstraße 79, Gebäude 32a
81541 München

 

 

Mehr Wert mit Tarif