14.09.2016
Mehr Zeit zum Leben

Bei einem Besuch in Bamberg hat die zweite IG Metall-Vorsitzende Christiane Benner sich am 13. September unter anderem zur Arbeitszeitkampagne der IG Metall geäußert: "Unser Ziel ist es, die Arbeit so zu gestalten, dass Arbeit und Leben besser vereinbar sind!"

Christiane Benner bei ihrem Vortrag vor den Bamberger Delegierten.

Der 1. Bevollmächtige der IG Metall Bamberg, Matthias Gebhardt, hieß Benner vor rund 60 Delegierten aus den örtlichen Betrieben willkommen. Vor der Delegiertenversammlung hatte sie sich auch in ihrer Eigenschaft als Aufsichtstratsmitglied von Bosch bei einem Betriebsbesuch in deren Bamberger Produktion mit Beschäftigten und Betriebsrat über die Produkte informiert. Ein weiterer zentraler Punkt war die fortschreitende Digitalisierung mit ihren Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Qualifikationsanforderungen vor Ort.

Bei der anschließenden Teilnahme an der Delegiertenversammlung im Bistumshaus St. Otto stellte Benner die IG Metall-Kampagne zur Arbeitszeit dar und betonte : "Die Dauer, Lage und Verteilung von Arbeitszeit ist eine der zentralen Gerechtigkeitsfragen. Die Beschäftigen stellen jeden Tag ihre hohe Flexibilität unter Beweis. Als Gegenleistung wollen sie mehr Zeitsouveränität und mehr selbstbestimmtes Arbeiten für sich statt fremdbestimmter Flexibilität."

Auch zur aktuellen Rentendebatte fand sie deutliche Worte und kritisierte die derzeitige Planung zur Entwicklung des Rentenniveaus: "Es ist unabdingbar, dass Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, in Würde und ohne Existenzangst ihre Rente erleben. Die Absenkung des durchschnittlichen Rentenniveaus auf 43 Prozent ist inakzeptabel!"

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