02.06.2016
Einstimmige Zustimmung zum Tarifergebnis

(Pressedienst 36/2016: IG Metall Tarifkommission für die bayerische Metall- und Elektroindustrie) Die Tarifkommission der IG Metall Bayern für die Metall- und Elektroindustrie hat in ihrer Sitzung am heutigen Donnerstag in Ingolstadt einstimmig dem Verhandlungsergebnis vom 13. Mai mit dem Verband der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (VBM) zugestimmt.

Demnach steigen die Entgelte für die Beschäftigten in der Branche ab 01. Juli 2016 um 2,8 Prozent und ab 01. April 2017 um 2,0 Prozent. Im Monat Juni erhalten sie einen Pauschalbetrag in Höhe von 150,00 Euro. Damit erhöhen sich unter dem Strich die Werte der Tariftabelle in 11 Monaten dauerhaft um 4,8 Prozent. Für die Einmalzahlung und die zweite Stufe der Entgelterhöhung wurde eine Differenzierungsklausel vereinbart, die es den Tarifvertragsparteien ermöglicht, für verbandsgebundene Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Verschiebung vorzunehmen. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2017.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, fasste die Diskussion über den Tarifabschluss zusammen: „Unsere Mitglieder bewerten das Ergebnis positiv, da es einerseits mit ca. 4,7 Mrd. Euro realer Kaufkraftsteigerung den privaten Konsum stärkt und damit auch die Konjunktur stützt. Anderseits wird mit diesem Ergebnis kein Betrieb überfordert.“ In der Tarifkommission wurde insbesondere die breite und solidarische Beteiligung von über 187.000 Beschäftigten an den Warnstreiks hervorgehoben, die letztendlich zum Einlenken der Arbeitgeber maßgeblich beigetragen hat.

In der Branche in Bayern arbeiten derzeit rund 810.000 Beschäftigte. In den tarifgebundenen Betrieben mit VBM-Mitgliedschaft arbeiten ca. 460.000 Beschäftigte.

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