10.05.2016
Warnstreiks werden bis zur Verhandlung intensiver

(Pressedienst 31/2016: Heute bereits über 40.000 in Bayern im Warnstreik) Heute finden in über 100 Betrieben der bayerischen Metall- und Elektroindustrie Warnstreiks statt. Mit Stand 14 Uhr lagen aus 79 Betrieben Meldungen mit über 40.300 Warnstreik-Teilnehmenden vor. Im Laufe des Tages werden noch weitere Meldungen aus 23 Betrieben mit einigen tausend Warnstreikenden erwartet.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, zeigte sich äußerst zufrieden mit dieser bisher höchsten Beteiligung an den Warnstreiks in Bayern. Schwerpunkte waren 15 Betriebe (u.a. AUDI AG) in Ingolstadt mit 15.570 Warnstreikenden, in Nürnberg beendeten in 24 Betrieben über 10.000 Beschäftigte früher ihere Schichten. In München beteiligten sich 5 Betriebe mit 4.500 Teilnehmenden und in Würzburg 4 Betriebe mit 720 Beschäftigten an den Warnstreiks.

Der Vorstand der IG Metall beschloss am Vormittag, dass am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen nochmals eine Verhandlung durchgeführt wird. Deshalb bestätigte Jürgen Wechsler, dass am Freitag die nächste Verhandlung mit den Arbeitgebern in München stattfinden wird. Wechsler kündigte an, bis zu den Verhandlungen die Warnstreiks weder absetzen noch zurückfahren, sondern im Gegenteil noch intensiver durchzuführen: „Nur dieser Druck wird die Arbeitgeber zu einem vernünftigen Angebot und einem respektvollen Ergebnis bringen.“

Für Mittwoch, den 11. Mai kündigte die IG Metall Warnstreiks in weiteren 85 Betrieben der bayerischen Metall- und Elektroindustrie mit einigen zehntausenden Warnstreik-Teilnehmenden an.

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