26.04.2016
IG Metall Bayern erwartet ein besseres Angebot

(Pressedienst 21/2016: Bayerische Metall- und Elektroindustrie: 3. Tarifverhandlung am 28.04.2016 in Augsburg)

Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie zwischen der IG Metall Bayern und dem Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V. (vbm) findet statt

am Donnerstag, den 28. April 2016, um 11:00 Uhr
im Steigenberger Hotel „Drei Mohren“
(Verhandlungsraum: Teehalle)
Maximilianstraße 40, 86150 Augsburg

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern und Verhandlungsführer, steht am selben Ort vor und nach der Verhandlung für Statements, Fragen und Fotos zur Verfügung. Vor der Verhandlung findet keine verhandlungsbegleitende Aktion statt.

Die IG Metall fordert in der diesjährigen Tarifrunde 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate. Die Forderung begründet sich aus der Produktivitätsentwicklung, der zu erwartenden Inflation und einer Umverteilungskomponente.

Jürgen Wechsler stellte im Vorfeld fest: „Wir haben in der ersten Verhandlung unsere Forderung umfassend begründet. Die gegenüber dem Vorjahr niedrige Forderung beweist ein bemerkenswertes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Vernunft durch die IG Metall. Das Angebot der Arbeitgeber in Höhe von 0,9 Prozent mehr Entgelt und einer Einmalzahlung von 0,3 Prozent bewertet die IG Metall Bayern als viel zu niedrig und bewusste Provokation.“

Jürgen Wechsler formuliert die Erwartung der IG Metall für die dritte Verhandlung: „Dies ist die letzte Chance für die Arbeitgeber, ein besseres und verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Ansonsten wird es ab Freitag, den 29. April um Null Uhr zu Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie kommen.“

Sollte die dritte Verhandlung ohne ein Ergebnis zu Ende gehen, wird die IG Metall Bayern am Freitag, den 29. April 2016 ab 00:00 Uhr in mehreren Betrieben die Beschäftigten der Nachtschichten zu ersten Warnstreiks aufrufen. Die Friedenspflicht endet am Donnerstag, den 28. April 2016 um 24:00 Uhr. Somit kann ab 29. April 2016 ab Null Uhr zu Warnstreiks aufgerufen werden.

In der Branche in Bayern arbeiten derzeit rund 810.000 Beschäftigte, davon ca. 460.000 in tarifgebundenen Betrieben mit vbm-Mitgliedschaft.

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