09.02.2015
IG Metall Bayern setzt Warnstreiks unvermindert fort

(Pressedienst 25/2015: Nach dritter Tarifverhandlung ohne Annäherung) Nachdem die dritte Tarifverhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie am 9. Februar in Aschaffenburg keine Annäherung ergeben hat, setzt die IG Metall Bayern ihre Warnstreiks am Dienstag, den 10. Februar, wie geplant fort.

IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler erklärte: „Seit Ende der Friedenspflicht haben sich in Bayern bisher 78.500 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Da die Arbeitgeber sich trotzdem nicht bewegen, gehen die Aktionen jetzt verstärkt weiter.“

Die Schwerpunkte am Dienstag, den 10.02.2015, liegen in:

- Nürnberg: ab 09:15 Warnstreik mit anschließender Großkundgebung an der Markgrafenstraße um 10:00. Beteiligte aus 34 Betrieben der Region, darunter Robert Bosch GmbH, Federal Mogul, ZF, Siemens sowie MAN Truck & Bus. Auf der Kundgebung spricht unter anderem Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern.
- Lohr: gemeinsame Kundgebung von Beschäftigten aus Betrieben von Bosch Rexroth, EDC und Hunger (11:55)
- Marktheidenfeld: gemeinsame Kundgebung von Beschäftigten aus Betrieben von Braun, Hilite, De Longi und Warema (ab 12:30)
- München Perlach: gemeinsame Kundgebung von Beschäftigten von Siemens und Atos (09:30)
- Augsburg: Kuka (09:45) und Osram (13:30)
- Rosenheim: gemeinsame Kundgebung von Beschäftigten von Kathrein, Krones und Hamberger Flooring

Die IG Metall fordert in dieser Tarifrunde um 5,5 Prozent höhere Einkommen für 12 Monate, verbesserte und flexiblere Regelungen zur Altersteilzeit, sowie eine neue tarifliche Bildungsteilzeit für die Beschäftigten. In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie arbeiten ca. 790.000 Beschäftigte.

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