06.02.2015
Jetzt muss ein besseres Angebot kommen

(Pressedienst 21/2015: 3. Tarifverhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie in Aschaffenburg) Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie zwischen der IG Metall Bayern und dem Verband der bayerischen Metall und Elektroindustrie werden am 9. Februar in Aschaffenburg fortgesetzt.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, forderte die Arbeitgeber auf ein besseres Angebot vor zulegen: „Über 70.000 Beschäftigte haben bisher in Bayern, mit ihrer Beteiligung an den Warnstreiks, deutlich gemacht, dass das Arbeitgeberangebot zu gering ist.“ So kann es kein Ergebnis geben können. Wechsler weiter: „Ich fordere den VBM auf, umzudenken und ein verhandelbares Angebot zu machen.“ Sollte es nicht zu einem Ergebnis kommen, sollten die Beschäftigten in den Betrieben weitere Warnstreiks die ganz nächste Woche vorbereiten. Wechsler: „Ich habe das Gefühl, wir werden die Warnstreiks noch brauchen.“

Die IG Metall fordert in dieser Tarifrunde um 5,5 Prozent höhere Einkommen für 12 Monate, verbesserte und flexiblere Regelungen zur Altersteilzeit, sowie eine neue tarifliche Bildungsteilzeit für die Beschäftigten. In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie arbeiten ca. 790.000 Beschäftigte.

Die 3. Tarifverhandlung beginnt, am Montag, den 09. Februar 2015 um 10:00 Uhr in der Stadthalle am Schloss, Schlossplatz 1, in 63739 Aschaffenburg.

Vor der Verhandlung ruft die IG Metall Verwaltungsstelle Aschaffenburg am Montag, in mehreren Betrieben zu Warnstreiks auf. Die Warnstreikenden sind aufgerufen sich in zwei Demonstrationszügen zu einer Kundgebung ab 09:45 Uhr auf dem Schlossplatz in Aschaffenburg zu kommen. Auf dieser Kundgebung werden u.a. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, und Percy Scheidler, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Aschaffenburg, reden.

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