21.11.2014
Energiewende: weiter Druck auf Staatsregierung

Schlingerkurs und Tendenz zum Aussitzen der bayerischen Staatsregierung in Sachen Energiewende haben bereits viel Kritik hervorgerufen. Hand in Hand mit der IG Metall drängt auch der DGB Bayern gemeinsam mit dem BUND Naturschutz nachdrücklich zum Handeln.

Jürgen Wechsler, Richard Mergner, Matthias Jena und Hubert Weiger. (Foto: DGB Bayern/Günther)

Positionspapier von DGB und BUND

Nach einem Treffen von Bayerns DGB-Chefs Matthias Jena und IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler mit dem BUND-Landesbeauftragten Richard Mergner und seinem Vorsitzenden Hubert Weiger wurde am 19. November in München ein ausführliches gemeinsames Positionspapier veröffentlicht, das die politische Untätigkeit der Staatsregierung als Gefahr für Investitionen, Arbeitsplätze und Umwelt bewertet. DGB Bayern und BUND fordern die Verantwortlichen daher auf, die Energiewende voranzutreiben, statt sie auszubremsen.

Viele Chancen ...

Nach Überzeugung beider Organisationen bietet die Energiewende Chancen auf Wirtschaftswachstum, industrielle Modernisierung und den unumstritten nötigen energetischen Umbau der Gesellschaft. Der Ausstieg aus der Atomenergie und der Umstieg auf eine postfossile Energieerzeugung müssen mit dem Ziel einer umweltverträglichen, verlässlichen, bezahlbaren und wettbewerbsfähigen Energieversorgung beschleunigt werden.

... mit richtigen Maßnahmen

Unter dieser Zielsetzung legen DGB Bayern und Bund Naturschutz der Staatsregierung konkrete Forderungen vor, darunter den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien einschließlich der Förderung von Windenergie und insbesondere ein Abrücken von der kontraproduktiven Abstandsregel 10 H. Weitere Punkte sind die Dezentralisierung und Regionalisierung von Produktion und Vermarktung von Strom und Wärme sowie ein Energiesparfonds Bayern, um die energetische Gebäudesanierung zu beschleunigen.


» Gemeinsames Positionspapier von DGB Bayern und BUND Naturschutz

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