12.11.2014
In Vielfalt geeint oder Ende der Fahnenstange?

Mit einem Themenforum unter diesem Oberbegriff beleuchtet die Kritische Akademie Inzell am 21./22. November die Perspektiven der Europäischen Union im 21. Jahrhundert.

Die Europawahlen sind ein halbes Jahr her. Seitdem ringen die gewählten Europa-Parlamentarier, die nationalen Regierungen, die Parteien und die Europäischen Kommission um die Neubesetzung von Posten und Ämtern und um die politischen Zielsetzungen und Zielrichtungen in Europa. Auf dem Themenforum "In Vielfalt geeint oder Ende der Fahnenstange?" wird eine Reihe namhafter Persönlichkeiten die wichtigsten Aspekte dieses breiten Feldes aufgreifen und mit den TeilnehmerInnen diskutieren.

Den Auftakt macht Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Direktor des C.A.P. an der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit seinen Überlegungen zu der Frage "Wie geht es weiter mit der EU?", die sich praktisch täglich in den Nachrichten wiederfindet. Den zweiten Vortrag am Freitag hält Prof. Dr. Oskar Negt, Institut für Soziologie an Universität Hannover, mit der Zusammenfassung der Thesen aus seinem Buch "Gesellschaftsentwurf Europa - Plädoyer für ein gerechtes Gemeinwesen".

Am Samstag geht es zunächst um das liebe Geld, die Krise des Euro und um die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB). Prof. Dr. Timo Wollmershäuser vom ifo-Institut München wird die Instrumente der Regierungen und der EZB und deren Wirksamkeit beleuchten. Anschließend werden Claudia Menne vom Europäischen Gewerkschaftsbund in Brüssel und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des Vereins der Bayerischen Wirtschaft, zur Frage "Sparen oder Wachstum? Der richtige Weg aus der Krise" diskutieren. Das (Streit-?) Gespräch wird vom Leiter der Redaktion Europa des Bayerischen Fernsehens, Herr Gerhard Losher moderiert.

Nach den macht- und gesellschaftspolitischen Fragen und dem Thema "Euro" wird am Samstagnachmittag ein dritter Komplex behandelt. Zum Einstieg wird der Film "Aufmarsch der Populisten - Europa rückt nach rechts" in wesentlichen Ausschnitten vorgeführt und mit dem Publikum diskutiert. Der von "arte" produzierte Film stellt die Verführungsmacht populistischer Strömungen dar und thematisiert ihre Widersprüche, Fehler und Gefahren. Als Experte zum Thema nimmt Paul-Joachim Kubosch, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in München, teil.


» weitere Informationen sowie das das detaillierte Programm gibt es auf den Seiten der Kritischen Akademie Inzell. Bei Teilnahmeinteresse wird um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0 86 65 / 98 00 gebeten.

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