11.11.2014
Textil und Bekleidung: laut, stark und viele

So lässt sich zusammenfassen, was die Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsindustrie seit der ergebnislosen letzten Verhandlung in der laufenden Tarifrunde für die Branche an Aktionen auf die Beine gestellt haben. Die Arbeitgeber sind nachdrücklich gefordert, zum nächsten Treffen am 12. November ein Angebot mitzubringen - und zwar ein vernünftiges.

Seit Ende der Friedenspflicht am 31. Oktober haben über 6.000 Beschäftigte dieser Erwartungshaltung mit schwungvollen Aktionen Nachdruck verliehen. Die Schwerpunkte lagen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, aber auch in den anderen Tarifbezirken ließen sich die TextilerInnen nicht lumpen und unterstrichen die Forderungen der IG Metall - fünf Prozent mehr Geld, ein Tarifvertrag zur Altersteilzeit und die Übernahme der Auszubildenden.

Am 12. November treffen die Parteien in Münster zusammen - dort wird sich in der dritten Verhandlung zeigen, ob endlich Bewegung in Tarifrunde kommt oder die Arbeitgeber weiter versuchen, die Situation auszusitzen.

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