30.07.2014
IG Metall Bayern kritisiert Abbaupläne der Osram AG

(Pressedienst 17/2014: Umfassender Stellenabbau nicht nachvollziehbar) Die IG Metall Bayern kritisiert die am 29. Juli von der Osram AG veröffentlichten Pläne, weltweit 6.100 und an ihren deutschen Standorten 1.700 Arbeitsplätze zu streichen.

„Ein Kahlschlag in diesem Umfang ist auch vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklung der Leuchtmittelbranche nicht schlüssig nachzuvollziehen. Offenbar soll wieder einmal die Belegschaft ausbaden, dass das Management zu spät und zu zögerlich auf den Wandel des Marktes reagiert hat“, erklärte Bezirksleiter Jürgen Wechsler in einer ersten Reaktion am 30. Juli in München.

Die IG Metall Bayern verlangt daher nachdrücklich von Osram, die nach den harten Einschnitten der Vergangenheit erneut massiv bedrohten Beschäftigten umfassend mit detaillierten Fakten und stichhaltigen Begründungen für die geplanten Maßnahmen zu informieren. Wo sich ein Stellenabbau auch nach sorgfältiger Prüfung unumgänglich erweist, müssen betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen und alternative Lösungen für die Betroffenen gefunden sowie alle Standorte erhalten werden, ergänzte Wechsler: „Bei Osram folgt eine Radikalkur mit verharmlosendem Namen der anderen. Es ist schon schlimm genug, wenn auf diese Weise Stellen in einem Traditionsunternehmen verloren gehen - die IG Metall Bayern wird alles daran setzen, dass für die dahinter stehenden Menschen das Schlimmste verhindert wird.“

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