18.07.2014
Hoffnungsschimmer bei Loewe

"Weniger Entlassungen möglich" überschrieb am Mittwoch die Nachrichtenagentur dpa eine Meldung zum Kronacher Fernsehhersteller Loewe. Tatsächlich könnte der Personalabbau im Zuge der Neuaufstellung unter Umständen weniger Stellen betreffen als bislang erwartet.

Loewe hatte vor einem Jahr Gläubigerschutz beantragt und war in der Folge in Insolvenz in Eigenverwaltung gegangen. Nach einer ersten gescheiterten Übernahme übernahm im April 2014 der Münchner Private Equity-Investor Stargate Capital das oberfränkische Traditionsunternehmen. Er kündigte an, 430 Beschäftigte zu übernehmen, weitere rund 100 vor allem in der Produktion hingegen sollten im kommenden Herbst in eine Transfergesellschaft wechseln.

Jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass diese Zahl offenbar noch nicht in Stein gemeißelt ist. Jürgen Apfel, für Loewe zuständiger Bevollmächtigter der Coburger IG Metall, bestätigt: "Es besteht Grund für vorsichtigen Optimismus, möglicherweise betrifft der für Ende September vorgesehene Personalabbau weniger Stellen als ursprünglich geplant." Dazu passen würde, dass das Kronacher Werk, wo die Produktion derzeit ohnehin gut läuft, nach seinen Informationen unter Umständen eine neue Gerätereihe erhalten soll.

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