13.06.2014
Unify: Protest in München

Noch als Siemens Enterprise Communication sammelten die leidgeprüften Münchner Beschäftigten der heutigen Unify reichlich Erfahrung im Protest gegen Kahlschlagpläne. Am Mittwoch kam die Bereitschaft zum Widerstand in der ehemaligen Siemens-Hochburg Hofmannstraße ein weiteres Mal zum Einsatz.

Kundgebung in der Hofmannstraße

Nach einer gut besuchten Betriebsversammlung in der Hofmannstraße folgten rund 400 Unify-Beschäftigte dem Aufruf der Münchner IG Metall zu einer Demonstration. Auf der anschließenden Kundgebung unterstrichen die Betriebsratsvorsitzende der Unify-Zentrale Astrid Osten, ihr Kollege Dieter Stolz von der Niederlassung und Betriebsbetreuer Jan-Paul Grüner von der IG Metall München die Entschlossenheit der Arbeitnehmerseite, die geplanten Reduzierungen nicht hinzunehmen.

IG Metall fordert eine Perspektive

Der erste Münchner IG Metall-Bevollmächtigte Horst Lischka hatte ebenso wie die IG Metall Bayern bereits zuvor Widerstand angekündigt und kommentierte die Kundgebung: "Die Aktionen am Standort Hofmannstraße heute sind ein ermutigender Auftakt für die nächsten Wochen. Die IG Metall wird sich weiter zusammen mit den Beschäftigten für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze in München einsetzen und nicht nachlassen, bis es eine Perspektive für den Standort gibt."

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