18.03.2014
Energiewende retten

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom - unter diesem Motto ruft ein Bündnis aus verschiedenen Organisationen für den 22. März zu bundesweiten Demonstrationen gegen die Verschleppung und Verwässerung der Energiewende auf. In Bayern läuft sie nahe der Arena nördlich Münchens - am weithin sichtbaren Fröttmaninger Windrad.

Der Aufruf "Energiewende retten!" wird von einem breiten Bündnis getragen. Es kritisiert, dass die neue Bundesregierung die Energiewende nicht entschlossen und effektiv umsetzt, sondern vielmehr die erneuerbaren Energien ausbremst sowie Atom- und Kohlekraft schützt. Die Schlussfolgerung: "In den nächsten Monaten muss sich die Regierung mit den Bundesländern über ihre energiepolitischen Pläne einigen. Etliche stehen diesen kritisch gegenüber - jetzt müssen sie sich wehren."

Am 22. März sollen daher Protestkundgebungen in sieben Landeshauptstädten ein deutliches Zeichen für die Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerke und die Fortsetzung der Energiewende setzen: "Wir wollen der Welt zeigen, wie die Energieversorgung eines Industriestaates von Grund auf umgekrempelt werden kann und damit beim Klimaschutz endlich ernst gemacht wird."

Die Kundgebung am Fröttmaninger Windrad beginnt am 22. März um 12 Uhr. Für die musikalische Untermalung sorgen 4 Miles West, Hans Well und die Wellbappn und Sambarene. Redebeiträge kommen unter anderem von VertreterInnen des Bund Naturschutz, des Schweinfurter Aktionsbündnisses gegen Atomkraft, des Umweltinstituts München, der IG Metall in Bayern und etlichen politischen Parteien.

Ausführliche weitere Infos zu der Veranstaltung und ihrem Hintergrund gibt es hier im Internet.

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