11.03.2014
Mehr Geld für die bayerischen Schreiner

Gute Nachrichten für die rund 30.000 Beschäftigten im deutschen Schreinerhandwerk: Auf der nächsten Entgeltabrechnung für den Monat März finden sie eine Erhöhung um drei Prozent, die für die nächsten elf Monate gilt. Im Februar 2015 gibt es dann nochmals 2,2 Prozent mehr.

Bis 2012 hatten die Arbeitgeber im Schreinerhandwerk billige Tarifverträge mit der "christlichen" GHK Tarifverträge abgeschlossen, bei denen die Beschäftigten beispielsweise in punkto Arbeitszeit Federn lassen mussten. Die gerichtliche Aberkennung ihrer Tariffähigkeit setzte dem Spuk der "Christlichen" ein Ende - seitdem ist die IG Metall der einzige Tarifpartner für die Branche und Gefälligkeitstarife gehören der Geschichte an.

Spürbare Verbesserungen

Mit einem ersten Tarifvertrag wurden daraufhin im Sommer 2012 die Entgelte um satte vier Prozent angehoben und weitere Verbessungen unter anderem beim Urlaub erreicht (siehe Vier Prozent für Bayerns Schreiner). Dieser Tarifvertrag lief Ende Januar 2014 aus, so dass nun ein neuer Abschluss auf der Tagesordnung stand. Mit den dabei erreichten insgesamt 5,2 Prozent mehr Lohn hält das Schreinerhandwerk auch weiter Anschluss an die allgemeine Entgeltentwicklung, statt ihr mit immer größerem Abstand hinterherzuhinken - ein klarer Erfolg der IG Metall.

 

 

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