18.11.2013
Weihnachten: fröhlicher mit Tarif

Dass Tarifverträge ein Vorteil für alle darunter fallenden Beschäftigten sind, geht im betrieblichen Alltag oft als Selbstverständlichkeit unter. Bemerkbarer wird die Tatsache aber, wenn eine Tariferhöhung greift, die Urlaubskasse durch eine Extrazahlung gefüllt wird - und wenn Weihnachten näher rückt.

Mit Tarif mehr unterm Christbaum.

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Wie in jedem Jahr hat das WSI der Hans Böckler-Stiftung auch 2013 unter rund 15.000 ArbeitnehmerInnen erhoben, welche Beschäftigten in was für Branchen wie viel Weihnachtsgeld erhalten. Insgesamt bekommen demnach rund 54 Prozent der Beschäftigten diese Jahressonderzahlung, wobei sich dieser Durchschnitt aus erheblichen Unterschieden zusammensetzt. Nach einem Tarifvertrag bezahlte Beschäftigte erhalten zu 71 Prozent Weihnachtsgeld, Beschäftigte ohne Tarifbindung dagegen nur zur 41 Prozent.

Weitere Unterschiede gehen zu Lasten bestimmter Beschäftigtengruppen, die ohnehin mit Nachteilen zu kämpfen haben. Regional gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland, wo 39 Prozent Weihnachtsgeldempfänger 58 Prozent gegenüberstehen. Nachteilig sind außerdem befristete Arbeitsverträge (45 gegenüber 56 Prozent) und Frauen:  Nur 51 Prozent der Arbeitnehmerinnen erhalten eine Sonderzahlung, aber 57 Prozent ihrer männlichen Kollegen.


» Weitere Informationen, unter anderem Details zur Branchenverteilung, in der Meldung der Hans Böckler-Stiftung.

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