05.08.2013
Verfassungsfeinde enttarnen

Neue Woche, neues Motiv: Mit der Forderung "Verfassungsfeinde enttarnen - Vermögenssteuer einführen" geht der bayerische DGB in die nächste Runde seiner Aktion "Verfassungsschutz mal anders". Auch dieses Mal irritiert das Motiv und macht dadurch aufmerksam auf politische Fehlentwicklungen.

Das neue Motiv der DGB-Verfassungschutz-Kampagne wendet sich gegen die immer größere Kluft zwischen Arm und Reich. Grundsätzlich beteiligen sich die Vermögenden zu wenig an der Finanzierung der Gesellschaft, betonte der bayerische DGB-Vorsitzende Matthias Jena, und: "Wer sein Geld sogar vor dem Fiskus versteckt, der verstößt offensichtlich gegen die Bayerische Verfassung und ist damit ein Verfassungsfeind. Diese Leute gilt es zu enttarnen."

Tatsächlich stützen sämtliche offiziellen Statistiken auch der EU die zunehmend ungerechtere Verteilung der Vermögen in Deutschland. Derzeit verfügen die reichsten zehn Prozent der Haushalte über 60 Prozent des Nettovermögens, während 73 Prozent der Haushalte nur ein unterdurchschnittliches Vermögen besitzen. Eine Vermögenssteuer würde die oberen zehn Prozent stärker zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben heranziehen, denn, so der DGB: "Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten."


Mehr zu diesem und den ersten beiden Motiven der Verfassungschutz-Kamapgne des DGB Bayern unter http://bayern.dgb.de/verfassungsschutz-kampagne.

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