05.07.2013
IG Metall Bayern verlangt Kurswechsel bei der Rente

(Pressedienst 38 / 2013) Am Samstag, dem 6. Juli, setzt die IG Metall Bayern mit einem Fest auf dem Nürnberger Kornmarkt ihre Mobilisierung für einen Kurswechsel zu einer besseren Politik in Bund und Land fort.

Umrahmt von Information und Unterhaltung tragen bei diesem Anlass die IG Metall-Verwaltungsstellen Amberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach die Forderungen in die Öffentlichkeit, die sie stellvertretend für eine große Mehrheit der bayerischen Beschäftigten im Wahljahr 2013 an die Politik stellen.

Die IG Metall Bayern appelliert nachdrücklich an ihre Mitglieder, sich an den Wahlen zu beteiligen und mischt sich in diesem Zusammenhang in den Wahlkampf ein. Bei ihrer Beschäftigtenbefragung, an der allein in Bayern vergangenes Frühjahr über 120.000 Fragebögen ausgefüllt wurden, kristallierte sich die Rente mit 67 als ein Thema heraus, das den Menschen besonders am Herzen liegt. Über drei Viertel der Befragten glauben den Ergebnissen zufolge nicht, dass sie ihre Arbeit bis zum Alter von 67 Jahren bewältigen können, nur neun Prozent wollen tatsächlich bis zum Eintrittsalter arbeiten. Nur vier Prozent erwarten, später mit ihrer Rente gut auszukommen, aber aus unterschiedlichen Gründen sorgt dennoch nur gut ein Viertel in ausreichendem Umfang zusätzlich vor.

Bayerns IG  Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler fasst die offensichtliche Konsequenz aus dieser Situation zusammen: „Angesichts dieser Ergebnisse verwundert es nicht, dass unter dem Strich mehr als 90 Prozent der Menschen wollen, dass die Rente mit 67 zurückgenommen wird und man nach langer Beitragszeit abschlagsfrei in Rente gehen kann. Das fordert die IG Metall Bayern, und dazu erwarten wir vor den Wahlen klare Aussagen der Politik.“

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