17.05.2013
Eduard Schleinkofer †

In München wurde am 16. Mai Eduard Schleinkofer, von 1975 bis 1988 Bezirksleiter der IG Metall Bayern, beigesetzt. In über 40 Jahren gewerkschaftlicher Tätigkeit gestaltete er die IG Metall auch über die Grenzen Bayerns hinaus maßgeblich mit.

Eduard Schleinkofer war in der Nacht zum 8. Mai im Alter von 86 Jahren verstorben, eine Nachricht, die viele Menschen auch in der IG Metall sehr betroffen machte.

Jürgen Wechsler, als Nachfolger Werner Neugebauers heute Bezirksleiter der bayerischen IG Metall, erinnerte bei der Trauerfeier auf dem Münchner Ostfriedhof an Leben und Arbeit Eduard Schleinkofers. Als bayerischer Gewerkschafter der ersten Stunde half dieser, nach 1945 die Gewerkschaften und die Demokratie wieder aufzubauen. Schon 1947 begann seine Tätigkeit als Kassierer des Bayerischen Gewerkschaftsbundes, 1950 wurde er erster Bevollmächtigter der IG Metall-Verwaltungsstelle Regensburg.

Fünf Jahre später dort wechselte er zur Bezirksleitung Bayern, wo er 1975 zum Bezirksleiter berufen wurde. In dieser Funktion prägte er die Entwicklung der bayerischen Wirtschaft vom Agrar- zum Industriestandort mit und half, diesen Wandel zum Vorteil der arbeitenden Menschen gestalten. Die bayerische Tariflandschaft trägt Spuren seiner Handschrift, die bis hin zum soeben erzielten Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie 2013 reichen.

Wechsler fasste zusammen: "Mit Eduard Schleinkofer ist die IG Metall stärker geworden. Wir sind stolz, dass er so lange in unseren Reihen wirken konnte. Wir trauern um Edi Schleinkofer und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren."


"Nichts wurde uns geschenkt, nichts ist für die Dauer sicher.
Schon gar nicht, wenn wir nicht wachsam und als Arbeitnehmer stark
genug bleiben, unseren Status mit starken Gewerkschaften zu verteidigen."

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