08.05.2013
23.000 bis 11 Uhr 30 für 5,5 Prozent

- so lässt sich am Tag der dritten Tarifverhandlung der Stand der Dinge am Mittag zusammenfassen. Nachdem am Vortag die Grenze von 50.000 Warnstreikenden seit Ende der Friedenspflicht in Bayern durchbrochen wurde, legen die MetallerInnen am Mittwoch nochmal kräftig nach - und selbst das Wetter strahlt dazu.

Klares Signal zur Verhandlung:

die zentrale Kundgebung in Nürnberg.

Prima Wetter, prima Demo: BMW München.

Eurocopter in Donauwörth.

Demozüge ...

Über 23.300 TeilnehmerInnen waren bis elf Uhr 30 schon dabei. Ein zahlenmäßiger Schwerpunkt lag in Schweinfurt, wo über 4.500 Beschäftigte von Bosch Rexroth, ZF, Schaeffler, SKF, FMS, Senertec, Horton und SRAM in einer gemeinsamen Demonstration durch die Stadt zur Hahnenhügelbrücke zogen. Rund 5.000 BMW-Beschäftigte legten in München die Arbeit zeitweise nieder, 2.500 ihrer KollegInnen in Landshut und Regensburg taten es ihnen gleich - und weitere KollegInnen folgen am Nachmittag.

... und Kundgebungen ...

Nicht lumpen ließ sich auch viele andere aufgerufene Betriebe in ganz Bayern, beispielsweise Eurocopter in Donauwörth mit rund 1.200, Linde in Aschaffenburg mit 1.500, MTU in München mit 600, Renk in Augsburg mit knapp 500 und Siemens in Amberg mit 1.000 Teilnehmenden.

... als Signal an die Arbeitgeber

Ein Großaufgebot aus rund 6.000 Beschäftigten vieler verschiedener Betriebe in Nürnberg, darunter Siemens, MAN und Bosch, setzte mit einer gemeinsamen Kundgebung im Vorfeld der Tarifverhandlung ein unübersehbares Signal an die Arbeitgeber ab: Die Beschäftigten in den Unternehmen stehen hinter der Forderung von 5,5 Prozent und 60 Euro mehr für Azubis! Jetzt braucht sich der vbm in der Verhandlung am Nachmittag nur noch zu bewegen, und alle können den Frühling genießen ...

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