07.05.2013
Bayerns MetallerInnen lassen's krachen

Wie angekündigt verstärkt die IG Metall Bayern einen Tag vor der dritten Tarifverhandlung massiv ihre Warnstreiks. Bis zum Mittag lag die Beteiligung am Dienstag schon über 23.300 - und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Bosch Rexroth-Nachtschicht in Lohr.

Bezirksleiter Jürgen Wechsler bei MAN und manroland in Augsburg.

IWIS in München.

Waldrich in Coburg.

Den nahtlosen Übergang in der Nacht von Montag gestalteten noch etliche Spät- und Nachtschichten mit Aktionen, wie beispielsweise bei Bosch Rexroth in Lohr am Main um Mitternacht.

Klotzen statt Kleckern

Allein bei Audi in Ingolstadt machten rund 16.000 Beschäftigte mit, 4.000 von der Nachtschicht mit einer Frühschlussaktion am frühen Morgen, ab elf Uhr weitere 12.000 bei einem großen Warnstreik auf dem Werksgelände. Bei MAN und manroland in Augsburg legten 900 Beschäftigte die Arbeit nieder, auf ihrer Kundgebung forderte IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler die Arbeitgeber nochmals auf, sich aus ihrer starren Haltung zu lösen. Ebenfalls in Augsburg beteiligten sich hunderte Beschäftigte von WashTec, Kuka und Bosch Siemens Hausgeräte. In München brachten am Vormittag verschiedene Aktionen von Krauss-Maffei, IWIS, KMW, Siemens, MWS, Meiller, Voith und Atos etwa 2.000 Warnstreikende aus den Betrieben.

23.000 und kein Ende abzusehen

Zahlenmäßig darunter, aber im Engagement mindestens gleichauf liegen zahlreiche Belegschaften kleinerer Unternehmen und Betriebe von Weilheim (Zarges) bis Passau (Harmann, Strama und EVI Audio) und Aschaffenburg (Bosch Rexroth) bis Rosenheim (Linde, Rosenberger). Insgesamt lag die Anzahl schon am Mittag über 23.300, und etliche Aktionen am Nachmittag und erneut bis in die Nacht hinein stehen noch aus!

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