02.05.2013
IG Metall Bayern: Warnstreiks für 5,5 Prozent

(Pressedienst 12/2013: Erste Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie) Die IG Metall Bayern ruft am Donnerstag den 2. Mai 2013, die ersten 13 Betriebe in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie zu Warnstreiks auf. Nach dem Ablauf der Friedenspflicht hatten sich bereits in der Nacht zum 1. Mai in den Nachtschichten der TDK in München, der Osram GmbH in Augsburg und der Faurecia Abgastechnik in Trabitz (Oberpfalz) rund 340 Arbeitnehmer beteiligt.

Die Schwerpunkte der Warnstreiks am Donnerstag sind die ZF in Passau (Werk 1 und 2), die ZF in Tyrnau und mehrere Werke der Firma GRAMMER in der Oberpfalz. Darüber hinaus gibt es vereinzelte Warnstreiks in Nordschwaben, Ostoberfranken, München und Schwandorf.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, kündigte für die nächsten Arbeitstage bis zum Verhandlungstermin am Mittwoch, den 8. Mai 2013 in Nürnberg eine kontinuierliche Steigerung der Warnstreiks in Bayern an.

Die IG Metall fordert in der laufenden Tarifrunde eine Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 60 Euro.
Wechsler: „Unsere Forderung ist vernünftig, gerecht und passt zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.“

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