02.05.2013
Bezirksleiter Jürgen Wechsler fordert besseres Angebot

(Pressedienst 13/2013: IG Metall Bayern ruft zu weiteren Warnstreiks am 3. Mai 2013 auf) Die IG Metall weitet ihre Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie aus: Für Freitag, den 3. Mai 2013 werden über 30 Betriebe mit weit über zehntausend Warnstreikenden erwartet.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern ist mit dem Auftakt der Warnstreiks zufrieden: „Wir werden uns in Bayern mit jedem Tag bis zur Verhandlung am 8. Mai 2013 steigern.“ Von den Arbeitgebern erwartet Wechsler dazu ein „neues und besseres Angebot, als die bisherige dreifache Null-Nummer, die der Arbeitgeberverband angeboten hat.“ Null-Erhöhung für Mai, Null-Erhöhung für Juni und Nullreallohnsteigerung für 13 Monate sind mit der IG Metall nicht zu machen.

Wechsler erhofft sich für die Verhandlungen am 8. Mai 2013, dass sich die Vernunft bei den Arbeitgebern durchsetzt und ein realistisches, den Gewinnsituationen der Betriebe entsprechendes Angebot vorgelegt wird.

Die Schwerpunkte der Warnstreiks am Freitag liegen in der Oberpfalz (Siemens in Amberg), Unterfranken (Wika in Trennfurt; Brose in Würzburg; Bosch-Rexroth in Volkach; Frankenguss in Kitzingen), Oberfranken (Bosch in Bamberg; Kaeser, Fischer, Kapp in Coburg; ABM in Marktredwitz; Netzsch in Selb), Niederbayern (Mann+Hummel in Marklhofen), Oberbayern (Cassidian in Manching; Osramn Eichstätt), Mittelfranken (Siemens in Fürth; Getragin Bad Windsheim) und Schwaben (Premium Aerotec in Augsburg; Bosch-Rexroth in Elchingen).

Eine Besonderheit ist ein Warnstreik der Auszubildenden der Großbetriebe in Schweinfurt um 12 Uhr auf der Hahnenhügelbrücke in Schweinfurt.

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