20.03.2013
Keine Annäherung

Neben dem Tarifbezirk Bayern fand auch im Bezirk Mitte am 19. März die erste Verhandlung der M+E-Tarifrunde 2013 statt. Wie zu erwarten dienten sie in erster Linie zur Darstellung der jeweiligen Positionen und wurden nach nicht einmal zwei Stunden ohne Annäherung beendet. Ähnliches steht aus den anderen Bezirken zu erwarten.

Nicht zu übersehen: die Forderung vor dem Verhandlungslokal.

Die IG Metall begründete ihre Forderung von 5,5 Prozent Entgelterhöhung und 60 Euro mehr Ausbildungsvergütung; die Arbeitgeber brachten ihre Gegenargumente vor und blieben, wie aus früheren Tarifrunden gewohnt, ein eigenes Angebot schuldig. Statt dessen gab es die sattsam bekannten Unkenrufe über die wirtschaftliche Entwicklung der Branche.

"Überrascht" von bekannten Zahlen

Vbm-Verhandlungsführerin Angelique Renkhoff- Mücke erklärte sich nach der Verhandlung gegenüber der dpa "überrascht" von der Wirtschaftseinschätzung der IG Metall und äußerte erneut die bereits zuvor gebetsmühlenartig wiederholte Erwartung, die Arbeitgeber erwarteten bestensfalls eine "Seitwärtsbewegung". Man werde die Forderung der IG Metall nun prüfen und dann entscheiden, ob man in der nächsten Verhandlung am 19. April ein Angebot vorlege.

Auch in den anderen Tarifbezirken beginnen unterdessen die ersten Gespräche, am Donnerstag treffen sich die Tarifparteien in Baden-Württemberg sowie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

"Nur vom Osterhasen können wir nicht leben"

... lautete bei der Kundgebung in Unterhaching eine der klaren Aussagen auf den Transparenten. Diese Tatsache kann ab dem 2. Mai mit Warnstreiks unterstrichen werden, wenn die Friedenspflicht abgelaufen ist. Die IG Metall ist darauf bestens vorbereitet - der vbm kann am 19. April zeigen, wie ernst er es mit dem öffentlich erklärten Interesse an einem zügigen Abschluss meint.


Videos von der Kundgebung gibt's im
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