19.03.2013
Startschuss zur Tarifrunde

In Unterhaching hat am Dienstag die erste Tarifverhandlung für die rund 770.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Bayern begonnen. Die Einleitung bildete eine gelungene Kundgebung der Jugend, mit der die Forderungen noch einmal unterstrichen wurden: 5,5 Prozent mehr Geld, 60 Euro für die Azubis.

Klare Ansage in der Luft...

... am Boden und ...

... von oben.

Da hilft dem vbm auch nicht, noch in der letzten Minute mit Wasser und Seife das Image aufzupolieren ;-))

Kundgebung mit Schwung und guter Laune

Der Verhandlungauftakt gleicht immer etwas der WarmUp-Runde in der Formel Eins: Es geht erst einmal darum, die Positionen zu klären und sich auf die eigentliche Auseinandersetzung einzustimmen. In Unterhaching besorgten das am Dienstag Vormittag für die IG Metall gut 200 Jugendliche, die mit gewohntem Schwung, hervorragender Laune und guter Musik vor dem Verhandlungslokal für Stimmung sorgten. Der vbm versuchte wie immer mit seinem Plakatmobil dagegenzuhalten, das allerdings gegenüber gegenüber dem Trubel der Kundgebung diskret im Hintergrund verschwand - wie immer eben.

Tarifpolitische Vernunft? Na klar!

In einer Ansprache machte IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler nochmals klar, worum es geht: Die Forderung der IG Metall ist gerecht, auch mit Blick auf die Binnennachfrage wirtschaftlich sinnvoll und finanzierbar. Und er betonte einen weiteren Aspekt: Die Forderung hätte auch deutlich höher ausfallen können. Die Höhe von 5,5 Prozent ist ein deutlicher Beleg dafür, dass der slogan-artige Appell des vbm nach "tarifpolitischer Vernunft" überflüssig ist. Für die Jugendlichen fasste Eva Wohlfahrt in diesem Sinne zusammen: "Das ist unsere Forderung, und dafür werden wir in den nächsten Wochen kämpfen!"


Videos von der Kundgebung gibt's im
» YouTube-Kanal der IG Metall Bayern!

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