12.02.2013
Schneller aussteigen - rascher umbauen

- auf diese Formulierung verdichtet ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe von "Durchblick", der Informationszeitung der Landshuter Bürgerinitiative BI-Isartal, die Forderungen der IG Metall zu Atomausstieg und Energiewende. Auch hier engagiert sich die IG Metall für eine nachhaltige industrielle Entwicklung mit entsprechender Beschäftigung.

Robert Grashei, erster Bevollmächtigter der IG Metall Landshut und aktiv in der regionalen Anti-Atomkraftbewegung, erklärt, als was sich der "Durchblick" versteht: das Gegenstück zur Information des AKW ISAR 2, das unter dem Titel "Einblick" das reichlich ramponierte Image der Atomenergie aufzupolieren versucht. Die Februar-Ausgabe unterstreicht die derzeit zunehmende Kritik an der schleppenden Umsetzung von Atomausstieg und Energiewende insgesamt und in Bayern.

Konsequente und zügige Umsetzung

Die IG Metall in Bayern fordert wie in den anderen Bezirken die konsequente und zügige Umsetzung der Energiewende. Dies versteht sie als Chance, mit innovativer Technologie wichtige Leitmärkte der Zukunft zu erschließen und auf diese Weise letztlich auch qualifizierte Beschäftigung zu sichern. In diesem Zusammenhang ist das Drängen darauf zu verstehen, dass die Energiewende nicht durch Zögern, Zaudern und Zerreden ausgebremst wird - der "Durchblick"-Artikel bringt es auf den Punkt: "Ein endgültiges Atomausstiegsdatum ist kein Risiko für die Industrie, sondern eine klare Rahmenbedingung, die Investitionen und Innovationen für die Energiewende voran bringt. Die Chancen für einen entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren Energien müssen jetzt umgesetzt werden."

 

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