11.02.2013
Abbau bei Fujitsu Technology Solutions

Nach Osram und Nokia Siemens Networks gerät Medienberichten zufolge nun auch die ehemalige Fujitsu Siemens Computers unter Abbauzwang: Fujitsu Technology Solutions kündigte am vergangenen Donnerstag eine Neuausrichtung an, der auch Stellen an den wichtigen bayerischen Standorten zum Opfer fallen sollen.

Weltweit 5.000 Arbeitsplätze im Visier

Die Nachrichtenagentur dpa berief sich mit ihrer Meldung, Fujitsu werde weltweit 5.000 Stellen streichen, auf FTS-Vorstandschef Rod Vawdrey. Ihm zufolge ist derzeit noch offen, wieviele der insgesamt rund 5.500 Stellen in Augsburg, München und Paderborn betroffen sein sollen. Explizit nannte Vawdrey jedoch Augsburg, wo rund 1.700 Beschäftigte in der letzten deutschen Computer-Fertigung Server, Desktop Computer und Laptops bauen. Sparen will man offenbar insgesamt 150 Millionen Euro bis zum Jahr 2015.

Damit folgt für die ehemalige FSC innerhalb von rund einem Jahr der zweite Schlag. Zuletzt wurde die Kostenschraube in der Münchner Zentrale fester gedreht, wo die Overhead-Kosten halbiert werden sollen. Hintergrund für die neuen Sparpläne ist offenbar unter anderem die sinkende Nachfrage nach herkömmlichen Computern im Kielwasser des Aufschwungs von Tablet Computern und Smartphones. Vawdrey erklärte, statt des ursprünglich erwarteten Wachstums habe FTS in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzeinbruch von zehn Prozent verbuchen müssen.

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