04.02.2013
Kein Grund zur Bescheidenheit

In den Betrieben der bayerischen Metall- und Elektroindustrie läuft derzeit die Diskussion über die angemessene Forderung zur Entgelterhöhung in der diesjährigen Tarifrunde. Eine aktuelle Ausgabe der Tarifnachrichten informiert über die Situation.

Die Forderung wird wie immer grundsätzlich auf drei Faktoren basieren: Der Produktivitätssteigerung, der Preissteigerung und einer Umverteilung. Natürlich spielt auch die wirtschaftliche Situation der Betriebe eine entscheidende Rolle; die IG Metall Bayernhat daher 341 Betriebsratsvorsitzende aus der bayerischen Metall- und Elektroindustrie dazu befragt.

Repäsentatives Bild ...

Um ein möglichst repräsentatives Bild zuerhalten, wurden dabei große und kleine Betriebe erfasst, Unternehmen mit seit Jahren immer wieder neuen Rekordgewinne genauso wie solche, die in einem schwierigen Umfeld agieren. Insgesamt vertreten die befragten Betriebsräte rund 390.000 Beschäftigte vertreten. Das Ergebnis ist damit nicht nur eine Momentaufnahme, sondern macht zumindest mittelfristige Trends sichtbar.

... zeigt solide Situation

Das Ergebnis lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Unter dem Strich ist die ökonomische Situation der M+E-Industrie Bayerns solide und wird es aller Voraussicht nach auch bis auf weiteres bleiben. Auftragseingang und -bestand sind ordentlich, Arbeitszeitverkürzung oder gar Kurzarbeit beschränken sich auf eine kleine Minderheit. Von daher gilt auch für die Forderungsdiskusssion: Eine grundsolide Erhöhung der Entgelte ist nicht nur angemessen, sondern auch wirtschaftlich möglich.

Eine ausführliche Auswertung der Betriebsrätebefragung und die daraus abgeleitete Konsequenz für die Forderungsdiskussion enthalten die aktuellen Tarifnachrichten, die derzeit in den Betrieben verteilt werden. Als PDF kann man sie wie immer in unserem Download-Bereich oder direkt über untenstehenden Link (TN-2013-01.pdf) herunterladen.

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