31.01.2013
Wichtiger Schritt zur Chancengleichheit in der Bildung

(Pressedienst Nr. 05 / 2013) Die IG Metall Bayern hat das am Donnerstag bekanntgegebene Ergebnis des Volksbegehrens zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern nachdrücklich begrüßt: „Die Menschen in Bayern haben ihren Willen zur Abschaffung der unsinnigen und ungerechten Studiengebühren mit großer Eindeutigkeit ausgedrückt. Jetzt muss die Politik das Ergebnis ohne Trödeln und parteipolitisches Kalkül umsetzen“, erklärte IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler nach der Veröffentlichung des vorläufigen Ergebnisses in München.

Wechsler betonte die fundamentale Bedeutung freien Zugangs zur Bildung, unabhängig von sozialem Hintergrund und finanzieller Ausstattung: „Chancengleichheit in der Bildung ist nicht nur eine ethische Notwendigkeit, sondern auch ganz pragmatisch als Voraussetzung für gut ausgebildete Fachkräfte. Nur wenn wir das Potenzial der gesamten Gesellschaft nutzen, haben wir eine solide Basis für qualifizierte Beschäftigung. Gerade wer über Fachkräftemangel lamentiert, sollte deswegen nicht Tausende über eine Eintrittsgebühr von den Hochschulen ausschließen.“

Die IG Metall Bayern hat das Volksbegehren gegen Studiengebühren von Beginn an gemeinsam mit etlichen anderen Organisationen und Parteien unterstützt. Unter anderem mobilisierte sie dazu die Beschäftigten in den Betrieben ihres Zuständigkeitsbereiches mit mehreren hunderttausend Flugblättern für die Eintragung in den Rathäusern.

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