14.01.2013
IG Metall Bayern unterstützt das Volksbegehren Studiengebühren

(Pressedienst Nr. 01 / 2013) Die IG Metall Bayern ruft die Beschäftigten in den Betrieben der bayerischen Metall- und Elektroindustrie zur Eintragung zum Volksbegehren „Nein zu Studiengebühren“ auf. Für die Abschaffung der ungerechten Studiengebühren wirbt die IG Metall in dieser Woche mit über 250.000 Flugblättern unter dem Titel „Metallnachrichten“ in und vor den Betrieben.

Bayerns IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler erläutert in dem Flugblatt die Position der IG Metall: „Uns geht es um einen freien Zugang zur Bildung. Für die IG Metall ist dies ein fundamentaler Wert.“ Denn nur qualifizierte Arbeit für bestens ausgebildete Fachkräfte sichert die Arbeitsplätze in Deutschland dauerhaft. Deswegen darf es „keine Extra-Gebühr für die Ausbildung an Universitäten oder Hochschulen geben.“ Ähnliches strebt die IG Metall auch für die Meister- und Technikerausbildung an.

Nach Einschätzung von Jürgen Wechsler zahlen viele Eltern oder Großeltern die Studiengebühren. „Das benachteiligt zwangsläufig die geringer Verdienenden und mindert damit die Ausbildungschancen für Arbeitnehmerkinder. Damit wird obendrein viel Potenzial missachtet, das gerade angesichts des Fachkräftemangels einen wichtigen Beitrag leisten kann“, so Wechsler weiter.

In der Januar-Ausgabe der Mitglieder-Zeitung „METALL“ (Anlage) sprachen sich mehrere Konzern-Betriebsratsvorsitzende zur Unterstützung für das Volksbegehren aus. Darunter auch Manfred Schoch von der BMW AG und Peter Mosch von der AUDI AG. Mit dem heutigen Montag wurde auf der Homepage der bayerischen IG Metall eine elektronische Unterschriftenliste freigeschaltet, auf der sich die Mitglieder zur Unterstützung eintragen können.


Als PDF kann man das Flugblatt über untenstehenden Link herunterladen.

zum Download:
Volksbegehren.pdf
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