10.01.2013
Holz und Kunststoff: Ein Angebot muss her!

Die erste Tarifverhandlung für die holz- und kunststoffverarbeitende Industrie (HVI) endete Mitte Dezember 2012 ohne Ergebnis, die Arbeitgeber wiesen die Forderung der IG Metall als "überzogen" zurück. Am 31. Januar geht es in die zweite Runde - im Vorfeld wird die IG Metall den Arbeitgebern unmissverständlich zeigen, dass ihre Verweigerungshaltung bei den Beschäftigten völliges Unverständnis erzeugt.

Arbeitgeber blockieren ...

Abgerundet wird die Blockade mit der so abgegriffenen wie ärgerlichen Drohung, eine spürbare Erhöhung würde Arbeitsplätze kosten. Angesichts der durchweg guten wirtschaftlichen Lage in der Branche und eines Lohnniveaus, das deutlich unter dem in anderen Industriezweigen liegt, steigt vor diesem Hintergrund das Unverständnis bei den Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben. Die IG Metall fordert für sie eine Entgelterhöhung um fünf Prozent und 60 Euro mehr Ausbildungsvergütung über eine Laufzeit von zwölf Monaten.

... Beschäftigte demonstrieren

Die Beschäftigten wollen in der zweiten Runde endlich ein vernünftiges Angebot der Unternehmer sehen und unterstreichen dies kommende Woche mit einer Demonstration in Köln am 18. Januar. Bei der dortigen Möbelmesse werden HVI-Beschäftigte aus dem ganzen Bundesgebiet öffentlich zeigen, dass sie für eine vernünftige Tariferhöhung kämpfen werden.

Natürlich fahren auch aus Bayern Kolleginnen und Kollegen mit ins Rheinland. Die IG Metall setzt dafür Busse ein, die in Neu-Ulm und Amberg starten, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Verwaltungsstellen bilden außerdem Fahrgemeinschaft

zum Download:
HuK-2013-02_01.pdf
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