07.12.2012
Tarifrunde holz- und kunststoffverarbeitende Industrie

Was in anderen Tarifbereichen recht ist, kann auch in der holz- und kunststoffverarbeitende Industrie nur billig sein: Die IG Metall geht mit der zentralen Forderung nach einer kräftigen Entgelterhöhung in die Tarifrunde. Erste Verhandlung ist am 17. Dezember in Nürnberg.

Die wirtschaftliche Lage der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie ist bei der Mehrheit der Betriebe gut: Volle Auftragsbücher sorgen dafür, dass etliche Beschäftigte sogar Überstunden oder Sonderschichten leisten müssen. Eine ordentliche Erhöhung der Löhne und Gehälter ist also angebracht, zumal sich obendrein auch in dieser Branche ein Mangel an Fachkräften abzeichnet. Um negativen Folgen rechtzeitig gegenzusteuern, müssen Bezahlung und Arbeitsbedingungen dem Vergleich mit anderen Branchen standhalten.

Fünf Prozent Plus gefordert

Eine Preissteigerungsrate von 2,3 Prozent im ablaufenden und erwarteten 2,0 Prozent im kommenden Jahr rechtfertigen eine spürbare Erhöhung zusätzlich. Die IG  Metall verlangt vor diesem Hintergrund eine Erhöhung der Löhne und Gehälter ab Januar um fünf Prozent sowie der Ausbildungsvergütungen um 60 Euro. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.


Eine aktuelle Ausgabe der Tarifnachrichten für die holz- und kunststoffverarbeitende Industrie geht zur Zeit an die Betriebe. Als PDF kann sie über untenstehenden Link sowie auf unseren Tarifseiten heruntergeladen werden.

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